1. Platz beim ersten Damenfußballturnier der 13er Husaren am 12.07.2003

Hallo alle zusammen, hier bin ich wieder Euer rasender Reporter

Prof. Dr. Graf Achim von und zu Gregorius med. dent. Gehirnchirurg außer Dienst

Hier ist die aktuelle Mitschrift des Berichtes von PREMIERE ( Sport 1 ) über das Frauenfußballturnier der 13er Husaren auf dem Sportplatz in Rödelheim.
Nachdem die Anfahrt durch den eigenen Limosinnenservice ohne besondere Vorkommnisse abgewickelt wurde, brachten die Security Leute die Spielerdamen unter Beachtung der höchsten Sicherheitsstufe zur Umkleidekabine. Dort liefen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren und die Spielerfrauen konnten nach dem Umziehen sofort mit dem Aufwärmen beginnen.
Schon das schweißtreibende Aufwärmen bei einer Durchschnittstemperatur von ca.35° C ließ erahnen welche Energieleistung von unseren Frauen erbracht werden musste um dieses Turnier zu gewinnen.
Der Zeitpunkt des ersten Spiels rückte immer näher und man konnte das Funkeln in den Augen unserer Damen erkennen mit welcher Entschlossenheit sie bereit waren dieses erste Spiel zu gewinnen.
Nun war es endlich soweit, der Schiedsrichter pfiff und schon ging die Post ab. Der eigene Fanclub der extra mit Bussen angereist war, machte einen solch ohrenbetäubenden Lärm, dass der Trainer Probleme hatte seine taktischen Umstellungen der Mannschaft mitzuteilen. Unsere Frauen dominierten das Spiel und gingen verdient mit 1 : 0 in Führung. Danach zeigte die gegnerische Mannschaft erstaunliche Gegenwehr und kam durch einen Glücksschuss völlig überraschend zum Ausgleich. Durch dieses Gegentor geschockt erhöhten unsere Damen nochmals das Tempo, konnten aber die zahlreichen Einschußmöglichlichkeiten nicht nutzen. Das Spiel war zuende und man musste in das Siebenmeterschießen. Die entsprechenden Schützen waren schnell benannt und man trat abermals zum Duell an.
Eine Spielerin nach der anderen wuchtet den Ball in die Maschen und hielt so die Spannung auf dem Höhepunkt. Die gegnerische Mannschaft führte 6 : 5 aber wir hatten ja noch einen Schuss, unsere Spielerin trat an und schoss, der Ball verließ mit einem Kondensstreifen den Siebenmeterpunkt und raste auf das Tor zu. Die gegnerische Torfrau stolperte über einen Grashalm und fiel genau in die Flugbahn des Balles womit sie den Einschlag ins Netz verhinderte.
Das Spiel wurde zur Überraschung aller im Siebenmeterschießen verloren.
Die Spielerinnen brauchten jetzt eine Massage und eine Aufmunterung, dies war aber nur bedingt möglich.
Da der Physiotherapeut und Masseur Ronny Thies aus finanziellen Gründen (2 Euro Eintritt)
nicht von Anfang an Anwesend sein konnte.
Mit vereinten Kräften konnte der Trainerstab aber auch das bewältigen.
Die Pause bis zum nächsten Spiel wurde mit Videoanalysen des letzten Spiels verbracht, man konnten aber keine taktischen Mängel erkennen und so entschied man sich die Mannschaft nicht zu verändern. Was sich im nachhinein für richtig rausstellen sollte.
Das zweite Spiel begann und man forcierte abermals das Tempo und so kam es wie es kommen musste, unsere Mannschaft ging durch einen Gewaltschuss aus ca.45 Meter in Führung.
Die gegnerische Mannschaft erstarte wie das Kaninchen vor der Schlange, durch diese spielerische Übermacht. Sie konnte auch im weiteren Spielverlauf unseren Damen nicht das Wasser reichen, wir machten nur noch das Nötigste um für die kommenden Spiele Kraft zu sparen.
Trotz einiger groben Fehlentscheidungen des Schiedsrichters war unser 1: 0 Sieg nie in Gefahr.
Die Begeisterung des Fanclubs fand kein Ende und die Spielerinnen bedankten sich mit einer Ehrenrunde um den Getränkestand.
Die so beliebten Isotonischen Getränke wurden den Frauen aus Sorge um ihren Gesundheitszustand vorenthalten und durch den Fanclub vorsichtshalber entsorgt.
Nun kommen wir zum dritten Spiel und die Vorbereitung der Damen sowie des Fanclubs war vorbildlich.
Der Anpfiff rückte immer näher und unsere Spielerfrauen waren bis in alle Haarspitzen motiviert. Das Spiel fing an so wie das letzte endete mit einer deutlichen Überlegenheit unserer Damen, jedoch konnte diese Überlegenheit nicht in Tore umgesetzt werden. So plätscherte das Spiel vor sich hin und endete zum Schluss 0 : 0 . Das heißt wieder Siebenmeterschießen !!!
Unter den Spielerinnen machte sich Nervosität breit, denn die Erinnerungen an das letzte verlorene Siebenmeterschießen kamen wieder hoch. Diese Befürchtungen wurden jedoch schnell beiseite geschoben und man begann einen Siebenmeter nach dem anderen in die Maschen zu jagen. Und so gewannen wir wie von allen Experten vorausgesagt.
Die Vorrundenspiele waren vorbei und nun begann das große Rechnen, sind wir Gruppen Erster oder Zweiter.
Das Rechnen war vorbei und wir waren Gruppen Zweiter der Gruppe 1 mit einem weniger geschossenen Tor.
Nun ging es gegen den Gruppen Ersten der Gruppe 2, was bei uns großes Gelächter auslöste weil jeder wusste gegen diese Truppe aus Holzbeinen haben wir leichtes Spiel.
Abermals wurden die Isotonischen Getränke nur vom Fanclub vernichtet um die körperliche Fitness der Damen nicht zu beeinträchtigen, was auch vorbildlich gelang.
Nach einer endlos langen Pause fingen endlich die Halbfinalspiele an, und das Gelächter über unseren Gegner wurde für die Dauer des Spiels unterbrochen. Denn unsere Frauen legten los wie die Feuerwehr. Bis auf einmal ein Aufschrei das ganze Stadion in Panik versetzte. Was war passiert, einer unser Spieler Frauen verletzte sich so schwer das wir Auswechseln mussten. Es konnte aber schnell gleichwertiger Ersatz gefunden werden. So spielten wir unser Pensum runter und gewannen locker, leicht und souverän.
Der Jubel über den Sieg kannte keine Grenzen und so gab es abermals mehrere Ehrenrunden um den Getränkestand.
Das Finale war endlich geschafft und unser Fanclub stimmte mit Gesängen wie z.B. „ Berlin Berlin wir fahren nach Berlin „die Mannschaft auf das Endspiel ein.
Nach einer kurzen Ruhephase pfiff der Schiedsrichter das Spiel an und man konnte beiden Mannschaften die Strapazen der vergangenen Spiele ansehen. Durch vorsichtiges abtasten war das Tempo nicht sehr hoch, die Taktik der Mannschaften diktierte den Spielverlauf. So verstrich die Zeit ohne nennenswerte Aktionen und das Spiel endete wie schon erwartet 0 : 0
Da war es wieder das Siebenmeterschießen, aber wie waren uns sicher wir gewinnen. Nicht allein wegen der besseren Einzelspieler, sondern auch wegen der besseren Physis und der größeren Mentalen Stärke.
Gesagt getan, es traten die Spielerinnen eine nach der anderen an und versenkten den Ball mit einer Präzision die selbst erfahrene Spieler und Spielerinnen erstaunte. Selbst unsere Torfrau hatte ihre Hände überall und es ging bei jedem gehaltenen Siebenmeter ein Raunen durch die Tribüne die mittlerweile voll besetzt war.
Unsere Spielerin trat an um den letzten Siebenmeter zu verwandeln, was sie auch ohne zu Widersprechen perfekt erledigte.

Wir sind Weltmeisterrrr nein nein nein
Wir haben das Turnier gewonnen woran sowieso nie einer gezweifelt hat.
Man kann sich ja vorstellen welch Jubel losbrach als es amtlich war das wir Turniersieger sind.
Die Leute der Security Firma hatten Probleme die fanatischen Fans und die gesamte Presse auf Distanz zu halten, um die Mannschaft und ihr Fanclub zur Siegerehrung zu geleiten mit einem kleinen Umweg zum Getränkestand.
Nach der Siegerehrung die fanatisch bejubelt wurde kam auch die Presse zu ihrem Recht, die Leute von einigen Namhaften Zeitungen, Funk und Fernsehen führten Interviews und machten Fotos.
Die Siegerehrung war vorbei, nun traf auch der Masseur und Physiotherapeut ein ( das Kassenhäuschen war ja auch schon abgebaut ) um mit der Mannschaft zu Feiern.
Die Feierlichkeiten dauerten noch bis im die späten Abendstunden an und der Mann am Getränkewagen war unser bester Freund.
Nun durften auch die Damen zu den Isotonischen Getränken greifen und taten das auch, manche mehr, manche weniger. Durch den anstrengenden Turnierverlauf und das ausgiebige Feiern konnte man jedem die Erschöpfung ansehen und so ließ man die Feier langsam ausklingen.
Nun möchte ich aber gerne noch einmal unsere Mannschaft vorstellen, die so bravourös gespielt und gekämpft hat.

Im Tor
Sabrina Jesse ( die Krake)

In der Abwehr
Tina Daniel ( the Destroier )
Anja Mäder ( the Wall )

Im Mittelfeld
Ilka Kämmer ( Miss Zuverlässig )
Simone Chmil ( Cobra )
Silke Schäfer ( Terrier )
Christina Metz ( Pele )

Im Sturm
Bärbel Polnau ( die Lunge )
Daniela Vöglin ( Knipser )

Auf diesem Wege wünschen wir unserer tapferen Dani, die für einen Sieg alles gab gute Besserung.

Es waren leider Verletzt
Yvonne Gregorius ( Zico )
Cindy Schweitzer (Mammi)

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