Übungswochenende – Wegscheide 2004 (14. bis 17.10.)

Eine kleine Zusammenfassung!

Donnerstag 14.10.04 ca.15.30 Uhr Anruf beim Metzmacher. Es ist der 1. Vorsitzende, René Fischer , der mittlerweile schon das Haus auf der Wegscheide bezogen hat und sich für die Ankunft der Lerngierigen Bläser und Trommler rüstet. Nervös berichtete er, dass an den dort vorhandenen Grillstellen keine Grillroste vorhanden sind. Wie vor den Kopf getroffen überlegte der Metzmacher, wo man denn auf die schnelle einen geeigneten Grillrost herbekommen könnte. Zum Glück waren wir ja nicht das erste Mal auf der Wegscheide und so erinnerte er sich ganz schnell daran, das im letzten Jahr eine Gruppe aus einem anderen Haus sich aus der Küche einen Grill hat bringen lassen. Voller Begeisterung und Erleichterung vernahm der überaus besorgte 1.Vorsitzende die frohe Kunde und stellte sofort zwei Leute ab um diese heikle Lage in der Küche zu entschärfen. Der Grill war organisiert.
(18.31. Uhr 19 Sekunden) SMS beim Metzmacher. Es ist der 1.Vorsitzende René Fischer Zitat: „Hunger!!! Wo bleibt ihr?“ An dieser Stelle sollte man doch erwähnen, das der Metzmacher in seinem Auto die Grillkohle transportierte und dem 1. Vorsitzenden sowie der Immerhungrigen Lüdicke Brüder als auch unserem Stabführer und seiner Gattin nichts anderes übrig blieb, als zu warten. Da der Metzmacher (seines Zeichens Archivar) dem 1.Vorsitzenden nicht mitgeteilt hat, dass er den Björn noch nach Ober Eschbach begleiten musste, um dessen Motorrad in Reparatur zu geben, wäre es mehr als peinlich gewesen ihm zu sagen, dass die Beiden noch gar nicht weg sind sondern noch im Minimal in Erlenbach an der Kasse stehen und die Grillfleischware und diverse Zigaretten bezahlen wollen.
(18.32 Uhr 4 Sekunden) Also schickten die beiden eine SMS zurück mit dem exakten Inhalt: „Träumer“ Mit dieser SMS wollten die beiden wahrscheinlich auf den Verkehr hindeuten, der um diese Uhrzeit normalerweise herrscht.
(18.32 Uhr 55 Sekunden) Kurz darauf folgte eine weitere SMS vom 1. Vorsitzenden deren Inhalt so aussah: „Wie? Träumer?“
(18.33 Uhr 25 Sekunden) Kurzerhand entschlossen sich die beiden Musiker (Ihres Zeichens Trommler) diese SMS Geschichte abzukürzen und eine hoffentlich letzte Kurzmitteilung nach Bad Orb schicken zu müssen. Diesmaliger Inhalt der SMS, kurz bündig und mit Zeitangabe. Zitat: „Ich schätze noch ne Stunde“
(18.34 Uhr 49 Sekunden) Abermals erhielten die beiden von Gepäck umschlossenen Spielleute eine SMS. Deren Inhalt wurde kurzer Hand Zensiert und sollte an dieser stelle nicht niedergeschrieben werden.
(18.35 Uhr ca.14 Sekunden) Die beiden, von Trödlern, Schleichern und Leuten, die nicht Nachhause wollen, genervten Reisenden beschlossen auf diese SMS nicht weiter einzugehen und ordentlich aufs Gas zu treten um nicht in unnötige Ungunst zu fallen.
(Ca. 19.13 Uhr) Nachdem der Materialwagen die Schranke zur Wegscheide passiert hatte und am Haus des Bürgermeisters vorbei fuhr, erblickten die beiden sehnsüchtig erwarteten Spielleute das Haus in dem am Wochenende das große Lernen und Üben beginnen, bzw. fortgeführt werden sollte. Freudestrahlend wurden beide Empfangen und sofort mit dem Ausladen begonnen. Selbstverständlich luden die schon Angereisten nur die Grillkohle und die Anzünder aus, so dass die beiden von der Fahrt gestressten Spielleute alles andere allein ausladen mussten. Als das Auto mittlerweile ausgeräumt war zweifelte man daran, dass in der Grillanzünderflasche tatsächlich Grillanzünder war. Frei nach dem Motto: Ne dreiviertel Flasche und das Brennt nicht. Gibt´s doch gar nicht. Fest entschlossen das Feuer endlich zu entfachen, bediente man sich nun den festen Kohleanzündern. Nun endlich entfachte sich das Feuer und das Abendessen war so gut wie gerettet. Einige Gerstenkaltschorlen später trafen dann noch die letzten, für diesen Abend zu erwartenden, Spielleute ein, so dass endlich das Fleisch und diverse Würste auf den Grill gelegt werden konnten. Gemütlich Beisammensitzend verzehrten wir das Grillgut und machten uns einen schönen Abend, denn schon am nächsten Morgen sollte es richtig losgehen.
Pünktlich um 13.00 Uhr ging es, gut gestärkt vom Mittagessen und mit einem wehmütigen Blick an den Himmel, wieder an die Arbeit. Am Nachmittag stand bei gutem Wetter noch die Marschprobe aus. Es kam wie es kommen musste, das Wetter war erstklassig und so machten sich die Spielleute gegen 15.00 Uhr auf den Weg über die Wegscheide. Leider hielt die Freude des Stabführers nicht all zu lange an, da der Trommler Metzmacher schon wieder Probleme mit seinem Rücken hatte, so dass die Marschprobe nach ca. einer halben Stunde beendet werden musste. Doch was war denn das? Plötzlich liefen zwei Bläser mit dem dreier Fanfarenmarsch eine Ehrenrunde um unser Haus. Der Ehrgeiz mancher ist doch immer wieder erstaunlich. Nach einer kurzen Verschnaufpause sahen wir uns das Videomaterial an, dass unser Hönes aufgenommen hatte, um unsere Fehler zu analysieren und auszumerzen. Der Tag nahm seinen lauf und die Übungseinheit näherte sich langsam dem Ende. Es wurde gemeinsam zu Abend gegessen. So langsam bummelte dann auch unser Triospieler mit der zweiten 2. Stimme ein, die leider beide keinen Urlaub für den Freitag bekommen konnten. Etwas später wurden wir dann durch die zwei noch fehlenden ersten Stimmen „Brini“ und des Stabführers „Farblich Lieblichkeit“ für dieses Wochenende komplettiert. An dieser Stelle sollte man noch erwähnen, dass Yvonne und Achim leider nicht mit von der Partie sein konnten da die Beiden grade in Ihrem Jahresurlaub sind. (Es sei ihnen gegönnt) Leider konnte auch unser Findus am Wochenende nicht teilnehmen da sein Instrument zur Reparatur war. Markus musste leider auch Zuhause bleiben da nicht jeder mit einem Babysitter gesegnet ist.
Nachdem das letzte Bett bezogen war, rief der Stabführer zu einer letzten Übungsrunde in den Übungsraum. Mit einem Stimmgewaltigen Fanfarenmarsch 1 beginnend, trieb es so ziemlich jedem die Gänsehaut hoch und runter. Was war das denn gewesen? So Voluminös hatte sich das aber selten angehört, dachte sich wohl der ein oder andere. Berauscht von diesem Erlebnis spielten wir unser komplettes Programm, bis auf wenige Ausnahmen, und beendeten so den Arbeitstag mit einem Gefühl der Begeisterung. Nun begann der Gemütliche Teil des Abends. Es wurde Gesungen, Getanzt und Gelacht, Spiele wurden ausgepackt und unser Benji entzündete sein Lagerfeuer und zupfte die Gitarre zu der, aus mitgebrachten Liederheften, gesungen wurde. Nach und nach gesellten sich immer mehr Lagerfeuerromantiker dazu und alle hatten ihren Spaß. Die einen etwas länger als die anderen.
Samstag 16.10.04
Der große Tag. Für heute hatte sich Herr Wolfgang Fischer von der Main Brass angekündigt, der sich schon im letzten Jahr dazu bereit erklärt hatte, uns Tatkräftig zu unterstützen. Bis zum großen Üben war es an diesem Morgen jedoch ein langer Weg… Die Wecker taten ihr bestes, doch der ein oder andere hatte seinen erst gar nicht gestellt, da es am Abend zuvor doch sehr spät geworden war. Nichts desto Trotz wurde aufgestanden sich frisch gemacht und gefrühstückt. Wolfgang lies nicht lange auf sich warten und kam direkt nach dem Frühstück, so dass er noch eine Tasse „heißen“ Kaffee genießen konnte (und der Kaffee war wirklich heiß). Diese ausgetrunken, begann Wolfgang, zu unser aller erstaunen, mit Notenkunde auf der Tafel. Eifrig wurde mit gezeichnet, gemalt und geschrieben. So manches Blatt hatte Ähnlichkeit mit einem Schlachtplan. Die Notenkunde beendet, ging es noch schnell auf eine Zigarette nach draußen, da im Übungsraum nicht geraucht werden sollte, um danach das La Bamba fertig zu stellen. Die Bläser gaben alles! Und bei manchen lagen die Nerven nach einiger Zeit fast blank, da es doch immer etwas anderes ist nur mal zwei Stunden zu üben oder wirklich den ganzen Tag. Und dann auch noch nur ein Musikstück. Wie dem auch sei, gefruchtet hat es in jedem Fall. Das La Bamba ist fertig geworden und konnte mehrmals gespielt werden. Im Gemeinschaftsraum versuchten die Trommler mit Hilfe der Notenblätter das La Bamba fertig zu stellen. Das stellte sich dann doch als etwas schwerer heraus als es aus sah, da man die eine oder andere Passage von den Bläsern noch nie gehört hatte. Zuversichtlich stellten sich die Trommler den Bläsern und siehe da, es war gar nicht so schlecht. Zwar hatte der ein oder andere immer noch seine kleinen Probleme an manchen stellen, aber das wird sich im laufe der nächsten Übungsstunden sicherlich geben. Um endlich einmal etwas anderes zu hören, spielten wir das „I will follow him“, an dem wir auch noch ein kleinwenig was verfeinern konnten. So ging auch dieser „Arbeitstag“ zu ende und wir freuten uns schon wieder auf das gemütliche beisammensitzen, da die Marschprobe auf den nächsten Tag verlegt worden war, um die Zeit mit Wolfgang zu nutzen. Wieder einmal wurde gesungen, getanzt und gelacht, gespielt und gefachsimpelt. Benji´s Feuer wurde mangels Holz und plötzlich einbrechenden Regen an diesem Abend leider nicht ganz so ausgedehnt wie am Vorabend. So kam es, dass wir alle unseren Spaß im Haus hatten. Manch einer zeigte dann Schwäche und verschwand heimlich in seinem Bett um den viel zu kurzen Schlaf, der voran gegangenen Nacht, nachzuholen. Andere wiederum feierten noch tief bis in die Morgenstunden und trieben noch etwas Unfug.
Sonntag 17.10.04
Gezeichnet von den letzten Tagen rappelte sich jeder einzelne wieder mehr oder weniger schnell auf und begann den Tag mit einem schönen ausgiebigen Frühstück. Nach einem kurzen „La Bamba Test“ (mal gucken ob´s noch klappt), war dann die Marschprobe an der Reihe. Auch diesmal gab es eine Videoanalyse in der sich wieder mal zeigte, dass unser Fanfarenmarsch 3 an irgendeiner Stelle hängt, langsamer wird oder gar einbricht, wie man das ja schon erlebt hat. Es wurde beschlossen, im Übungsraum das Stück im Standlauf zu spielen, um zu schauen ob es am Marsch liegt. Natürlich lag es nicht daran. Wieder ging es über die Wegscheide in Marschformation den 3er hoch, den 3er runter… Dann kam Wolfgang auf die Idee die Englische Locke mal etwas langsamer zu spielen und siehe da, der Fehler war gefunden. Es wurde noch zu Mittag gegessen (Schweinebraten mit Knödelwürsten) und anschließend die Koffer gepackt, die Autos beladen und das Haus mit dem Besen gereinigt, man möchte ja nächstes Jahr vielleicht wieder kommen. Alles in allem könnte man sagen, dass es sich gelohnt hat, da immerhin das La Bamba fertig geworden ist und die Spielleute ihren Spaß miteinander hatten.

De Metzmacher

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Schoppetunier in Bonames und in Aahlen/Westfalen

Hier der aktuelle Bericht über das Turnier in Ahlen 2004 „

von dem rasenden Reporter

Prof. Dr. Graf Achim von und zu Gregorius med. dent.
Gehirnchirurg außer Dienst

Tag 1 / 13.08.2004

Das jährliche Närrische Fußball-Pokalturnier des Ahlener Faschingsclubs Münsterländer Jecken fand dieses Jahr vom 13. – 15.August 2004 auf dem Sportpark Nord statt. Die schwierige Aufgabe des Trainers war, unsere Athleten auf den Tag genau topfit zu bekommen. Deshalb wurden die Trainingseinheiten kurzerhand verdoppelt. Was bei den meisten auf große Zustimmung traf, weil doppelt so oft in der Zwiebel. Der Trainer staunte nicht schlecht, als er die Früchte seiner 4-jährigen Tätigkeit sah. Seine Jungs spielten auf einmal Fußball. Gut gerüstet und mit einer großen Portion Selbstvertrauen konnte die Fahrt nach Ahlen beginnen. Der erste Rückschlag ließ aber nicht lange auf sich warten! Wir hatten keinen Bus für den Transfer von Bonames nach Ahlen. Zum Glück halfen uns die weltweiten Beziehungen von Sabrina J. der Torfrau der Damenmannschaft über dieses Übel hinweg. Nun konnte die Fahrt doch noch wie geplant starten. Am Treffpunkt waren alle pünktlich und das Gepäck wurde in Windeseile verstaut. Dem Vorstand und Trainer sehr wichtig war ein einheitliches Outfit. Deshalb wurde vor Fahrtbeginn ein Mannschaftsdress ausgeteilt, welches der bekannte Designer „ Woolworth „ eigens für unsere Mannschaft schneiderte. Der Proviant für die Fahrt war nur teilweise kalt was den Zorn der Mitfahrer etwas erhöhte. Dieser Zorn verflog aber im nu als die Fahrt begann. Die Aschenbecher wurden wie vorgesehen unter den Kopfstützen arretiert. Das erste isotonische Getränk wurde gereicht was mit einem lautstarken Halleluja gefeiert wurde. Die Stimmung war ausgelassen da es Isotonische Getränke im Überfluss gab und sich jeder nach belieben bedienen konnte. Und da man einige Stunden im Stau stand freundete man sich mit einem Spediteur an, der einzelne Zigaretten in Form einer Schultüte verteilte. Nachdem diese Zigaretten zum Schutz der Jugend vernichtet wurden machten einige Übereifrige ein Nickerchen. Die Fahrt neigte sich dem Ende und die Stimmung wurde etwas betrübt, da alle Vorräte aufgebraucht waren. Außerdem hatte man versäumt Müllbeutel im Bus zu verteilen und so glich der Boden des Busses einem Altglascontainer. Als wir in Ahlen ankamen wurde die Menschentraube um unseren Bus immer größer und wir wurden von dem Sicherheitsservice zu unserem Quartier begleitet. Nach dem dieses durch Flatterband gesichert wurde, teilte der Vorstand die VIP Ausweise aus, um die Belästigungen durch Ostdeutsche Mitbürger wie in den Jahren zuvor im Rahmen zu halten. Nun ging es auf direktem Weg zum Isotonischenschiff wo der Trainer schon mit getauschter einheimischer Währung wartete. Es wurde ausgelassen, unter singen von schmutzigen Liedern bis in die Nacht gefeiert.
( Manche mehr und manche weniger ) Einige unser Athleten mussten auch den Verlust ihrer Unterhose in kauf nehmen, diese wurde dann an das Isotonischeschiff gehängt um unser Revier abzustecken und den anderen klar zu machen wer hier der Chef im Ring ist. Nachdem der größte Gestank durch die heftigen Passatwinde aus der Unterwäsche geweht wurde war es auch schon Zeit für die wohlverdiente Nachtruhe.

Tag 2 / 14.08.2004

Der Tag begann mit einer Kopfschmerztablette und einem Frühstück. ( genau in dieser Reihenfolge ). Aber durch jahrelanges Training konnte uns dieser erste Tag oder eher die Nacht nicht wirklich aus der Reserve locken. Die ersten vergnügten sich schon wieder am Isotonischenschiff als plötzlich eine Lautsprecherdurchsage an unsere Ohren drang.

Erstes Spiel Fanfaren Corps Bonames gegen irgendjemanden.

Wir waren so überrascht dass uns fast das Isotonische Getränk aus der Hand fiel aber nur fast. Wir machten dem dort ansässigen Schnippel klar das wir uns erst noch vorbereiten müssen, dies wurde genehmigt und so tranken wir in Ruhe aus und begaben uns dann zum Spielfeld wo der Gegner schon wartete. Der Schiedsrichter pfiff und schon rollte unsere erste Angriffswelle auf das gegnerische Tor zu. Es war abzusehen wann wir unseren ersten Torerfolg feiern können. Wir spielten unsere spielerische und läuferische Überlegenheit voll aus und gingen völlig verdient in Führung. Danach taten wir nur noch das Nötigste und gewannen mit 1 : 0 .

Wir hatten 3 Punkte auf unserem Konto was das letzte Mal 2002 vorkam.

Zur Erholung wurden am Isotonischenschiff auch die passenden Getränke gereicht. Wir konnten unseren Erfolg noch gar nicht richtig feiern, da pfiff der Schiedsrichter auch schon unsere zweite Partie an. Es ging wieder los wie die Feuerwehr und mit der Euphorie vom ersten Spiel lagen wir auch nach kurzer Zeit mit 1 : 0 hinten. Doch die doppelten Trainingseinheiten sollten sich auszahlen, wir machten kurz vor Schluss den Ausgleich. Das war das zweite Spiel ohne Niederlage. Endergebnis 1 : 1! Wir hatten 4 Punkte auf unserem Konto was das letzte Mal 2000 vorkam. Wir steuerten den üblichen Treffpunkt an und waren sehr zufrieden mit unseren Leistungen. Durch gegenseitiges anfeuern puschten wir uns gegenseitig auf und bei manchen trat schon das Adrenalin aus den Poren ( glaubte ich wenigstens ). Spiel 3 begann mit einem Paukenschlag, und wir lagen 2 : 0 hinten. Aber wir wären nicht der FCB wenn uns so etwas aus der Bahn werfen würde. Es wurde gefightet und geschossen was das Zeug hielt bis wir 3 : 2 führten. Dann der Schock der Gegner machte das 3 : 3 wir gaben uns schon mit der Punkteteilung zufrieden als unser Stürmerstar Andreas F. den wir gegen den Stürmerstar Ronny T. tauschten kurz vor Ende den Siegtreffer erzielte. Wir gewannen glücklich aber verdient mit 4 : 3 !Wir hatten 7 Punkte auf unserem Konto was noch nie vorkam. Unsere Freude war so überschwänglich das wir fast an dem Isotonischenschiff vorbei liefen aber unser guter Orientierungssinn ließ uns rechtzeitig abbiegen. Uns reichte zum Weiterkommen schon ein Unentschieden und diesen Zustand ließ uns optimistisch in die Zukunft schauen. Wir begannen unser 4 Spiel abgeklärt und überlegen bis wir durch einen Kunstschuss in Rückstand gerieten, aber ihr kennt uns ja wir konnten noch eine Schippe drauflegen und kamen verdient zum Ausgleich. Wir dachten schon wir sind weiter als einer der 11 spielbestimmenden Männer einen vermeidbaren Fehler machte wodurch der Gegner an den Ball kam und diesen ins Tor schoss. Das Spiel ging mit 2 : 1 verloren. Durch diesen einen dusseligen Spieler verpassten wir das Viertelfinale. Der Frust war groß und man versuchte die Trauer mit Isotonischen Flüssigkeiten zu Ertränken, was auch sehr gut gelang. Als der Markt schon verlaufen war bekamen wir Besuch von dem Langzeitverletzten Uwe L. dieser bekam vor einigen Jahren einen Schlag in den Bauch der ist seit dieser Zeit geschwollen. Uwe L. hörte von unserem Ausscheiden und orderte umgehend mehrere Meter Isotonische Getränke was mit Freuden von den Mitspielern verfolgt und honoriert wurde. Die Zeit flog nur so dahin und die Feier war immer noch im vollen Gange als sich ein leichtes Hungergefühl breit machte, also beschloss man in dem 4 Sterne Imbiss auf demselben Gelände einzukehren. Die Köchin Erika ( Name von der Redaktion geändert ) hatte alle Hände voll zu tun um alle hungrigen Mäuler satt zu bekommen. Wir hatten Glück das zu dieser Zeit gerade Happy Hour war und wir die Frikadellen günstiger bekamen im Verhältnis 50 zu 10. Danach ging es mit den Feierlichkeiten bis spät in die Nacht weiter. Von den Mitspielern verabschiedete sich langsam einer nach dem anderen bis auf drei ganz hartnäckige Recken. Diese Feierten gezwungenermaßen mit den auch angereisten U.D.O.’s und können fast jedes Vorurteil bestätigen. Durch einige Unstimmigkeiten kamen einige U.D.O.’s auf die Idee sich mit unseren Mitspielern anzulegen. Man muss ergänzen die U.D.O.’s hatten in etwa ein Kampfgewicht von 50 bis 60 Kilo jeder, dieses Gewicht entspricht in etwa der am Donnerstag verspeisten Sparerips in der Escudo Bar das alleine sagt ja schon alles. Nicht umsonst wurden am Freitag VIP-Ausweise verteilt. Als auch diese Auseinandersetzung durch direkten Gewichtsvergleich geklärt werden konnte gingen alle restlichen Mitspieler doch noch ins Bett.

Tag 3 / 15.08.2004

Einige Mitspieler dachten wohl der frühe Vogel fängt den Wurm und standen kurz nach dem die letzten ins Bett sind auf um Richtung Heimat zu fahren. Diverse mussten Arbeiten andere hatten keinen Durst mehr und wiederum andere keine Ahnung. Das Aufstehen der restlichen Mitspieler funktionierte fast problemlos, nur unsere beiden jüngsten hatten einen kleinen Durchhänger. Gefrühstückt wurde im blauen Zimmer mit Kaffee und einem hervorragendem Büfett das die Turnierleitung bereitstellte. Die Köpfe waren noch etwas schwerer als am letzten Morgen aber durch das hervorragende Frühstück waren fast alle wieder fit und begannen umgehend mit dem tauschen der übrig gebliebenen Währung gegen Isotonische Getränke. Mit dieser Tauschaktion waren einige überfordert und verweigerten die Flüssigkeitsaufnahme!!! Das freute natürlich diejenigen die mit dieser Situation besser umgehen konnten. Nach Beendigung der Tauschaktion begann auch schon die Rückreise die etwas ruhiger verlief als die Hinreise. Nach zügiger Fahrt kamen wir ohne größere Probleme in Bonames an, wo unser Fanclub schon auf uns wartete. Wir verließen die Autobahn und sahen schon die Fans die links und rechts entlang der Hauptstrasse bis zum Haus Nidda standen um unseren Erfolg mit uns zu teilen. Das Überraschte uns sehr denn durch die Zeitverschiebung konnten die Fans erst kurz vor unserer Ankunft von dem Erfolg gehört haben. Am Haus Nidda angekommen standen auch schon unsere treuesten Fans im Fahnenmeer mit Gashupen und diversen Rasseln um uns zu Begrüßen. Es war mal wieder ein gelungener Ausflug. Man sollte das im Jahre 2005 wiederholen und endlich mal
Turniersieger werden. -))

Bilder des 25. jährigen Vereinsjubiläum 2004

Zum 25 jahrigen Bestehen ließ der Fanfaren Corps Bonames es ein Wochenende richtig Krachen. Freitags begann es mit einer akademischen Feier, die dann schnell mit der Live-Band CNO zur Party wurde. Am Samstagabend spielte die Beatles Revival Band im Haus Nidda auf und am Sonntag kamen viele Vereine zum einem Umzug durch Bonames und zum feiern ins Haus Nidda. Vielen Dank sagt der FCB an alle!

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