Schoppetunier in Bonames und in Aahlen/Westfalen

Hier der aktuelle Bericht über das Turnier in Ahlen 2004 „

von dem rasenden Reporter

Prof. Dr. Graf Achim von und zu Gregorius med. dent.
Gehirnchirurg außer Dienst

Tag 1 / 13.08.2004

Das jährliche Närrische Fußball-Pokalturnier des Ahlener Faschingsclubs Münsterländer Jecken fand dieses Jahr vom 13. – 15.August 2004 auf dem Sportpark Nord statt. Die schwierige Aufgabe des Trainers war, unsere Athleten auf den Tag genau topfit zu bekommen. Deshalb wurden die Trainingseinheiten kurzerhand verdoppelt. Was bei den meisten auf große Zustimmung traf, weil doppelt so oft in der Zwiebel. Der Trainer staunte nicht schlecht, als er die Früchte seiner 4-jährigen Tätigkeit sah. Seine Jungs spielten auf einmal Fußball. Gut gerüstet und mit einer großen Portion Selbstvertrauen konnte die Fahrt nach Ahlen beginnen. Der erste Rückschlag ließ aber nicht lange auf sich warten! Wir hatten keinen Bus für den Transfer von Bonames nach Ahlen. Zum Glück halfen uns die weltweiten Beziehungen von Sabrina J. der Torfrau der Damenmannschaft über dieses Übel hinweg. Nun konnte die Fahrt doch noch wie geplant starten. Am Treffpunkt waren alle pünktlich und das Gepäck wurde in Windeseile verstaut. Dem Vorstand und Trainer sehr wichtig war ein einheitliches Outfit. Deshalb wurde vor Fahrtbeginn ein Mannschaftsdress ausgeteilt, welches der bekannte Designer „ Woolworth „ eigens für unsere Mannschaft schneiderte. Der Proviant für die Fahrt war nur teilweise kalt was den Zorn der Mitfahrer etwas erhöhte. Dieser Zorn verflog aber im nu als die Fahrt begann. Die Aschenbecher wurden wie vorgesehen unter den Kopfstützen arretiert. Das erste isotonische Getränk wurde gereicht was mit einem lautstarken Halleluja gefeiert wurde. Die Stimmung war ausgelassen da es Isotonische Getränke im Überfluss gab und sich jeder nach belieben bedienen konnte. Und da man einige Stunden im Stau stand freundete man sich mit einem Spediteur an, der einzelne Zigaretten in Form einer Schultüte verteilte. Nachdem diese Zigaretten zum Schutz der Jugend vernichtet wurden machten einige Übereifrige ein Nickerchen. Die Fahrt neigte sich dem Ende und die Stimmung wurde etwas betrübt, da alle Vorräte aufgebraucht waren. Außerdem hatte man versäumt Müllbeutel im Bus zu verteilen und so glich der Boden des Busses einem Altglascontainer. Als wir in Ahlen ankamen wurde die Menschentraube um unseren Bus immer größer und wir wurden von dem Sicherheitsservice zu unserem Quartier begleitet. Nach dem dieses durch Flatterband gesichert wurde, teilte der Vorstand die VIP Ausweise aus, um die Belästigungen durch Ostdeutsche Mitbürger wie in den Jahren zuvor im Rahmen zu halten. Nun ging es auf direktem Weg zum Isotonischenschiff wo der Trainer schon mit getauschter einheimischer Währung wartete. Es wurde ausgelassen, unter singen von schmutzigen Liedern bis in die Nacht gefeiert.
( Manche mehr und manche weniger ) Einige unser Athleten mussten auch den Verlust ihrer Unterhose in kauf nehmen, diese wurde dann an das Isotonischeschiff gehängt um unser Revier abzustecken und den anderen klar zu machen wer hier der Chef im Ring ist. Nachdem der größte Gestank durch die heftigen Passatwinde aus der Unterwäsche geweht wurde war es auch schon Zeit für die wohlverdiente Nachtruhe.

Tag 2 / 14.08.2004

Der Tag begann mit einer Kopfschmerztablette und einem Frühstück. ( genau in dieser Reihenfolge ). Aber durch jahrelanges Training konnte uns dieser erste Tag oder eher die Nacht nicht wirklich aus der Reserve locken. Die ersten vergnügten sich schon wieder am Isotonischenschiff als plötzlich eine Lautsprecherdurchsage an unsere Ohren drang.

Erstes Spiel Fanfaren Corps Bonames gegen irgendjemanden.

Wir waren so überrascht dass uns fast das Isotonische Getränk aus der Hand fiel aber nur fast. Wir machten dem dort ansässigen Schnippel klar das wir uns erst noch vorbereiten müssen, dies wurde genehmigt und so tranken wir in Ruhe aus und begaben uns dann zum Spielfeld wo der Gegner schon wartete. Der Schiedsrichter pfiff und schon rollte unsere erste Angriffswelle auf das gegnerische Tor zu. Es war abzusehen wann wir unseren ersten Torerfolg feiern können. Wir spielten unsere spielerische und läuferische Überlegenheit voll aus und gingen völlig verdient in Führung. Danach taten wir nur noch das Nötigste und gewannen mit 1 : 0 .

Wir hatten 3 Punkte auf unserem Konto was das letzte Mal 2002 vorkam.

Zur Erholung wurden am Isotonischenschiff auch die passenden Getränke gereicht. Wir konnten unseren Erfolg noch gar nicht richtig feiern, da pfiff der Schiedsrichter auch schon unsere zweite Partie an. Es ging wieder los wie die Feuerwehr und mit der Euphorie vom ersten Spiel lagen wir auch nach kurzer Zeit mit 1 : 0 hinten. Doch die doppelten Trainingseinheiten sollten sich auszahlen, wir machten kurz vor Schluss den Ausgleich. Das war das zweite Spiel ohne Niederlage. Endergebnis 1 : 1! Wir hatten 4 Punkte auf unserem Konto was das letzte Mal 2000 vorkam. Wir steuerten den üblichen Treffpunkt an und waren sehr zufrieden mit unseren Leistungen. Durch gegenseitiges anfeuern puschten wir uns gegenseitig auf und bei manchen trat schon das Adrenalin aus den Poren ( glaubte ich wenigstens ). Spiel 3 begann mit einem Paukenschlag, und wir lagen 2 : 0 hinten. Aber wir wären nicht der FCB wenn uns so etwas aus der Bahn werfen würde. Es wurde gefightet und geschossen was das Zeug hielt bis wir 3 : 2 führten. Dann der Schock der Gegner machte das 3 : 3 wir gaben uns schon mit der Punkteteilung zufrieden als unser Stürmerstar Andreas F. den wir gegen den Stürmerstar Ronny T. tauschten kurz vor Ende den Siegtreffer erzielte. Wir gewannen glücklich aber verdient mit 4 : 3 !Wir hatten 7 Punkte auf unserem Konto was noch nie vorkam. Unsere Freude war so überschwänglich das wir fast an dem Isotonischenschiff vorbei liefen aber unser guter Orientierungssinn ließ uns rechtzeitig abbiegen. Uns reichte zum Weiterkommen schon ein Unentschieden und diesen Zustand ließ uns optimistisch in die Zukunft schauen. Wir begannen unser 4 Spiel abgeklärt und überlegen bis wir durch einen Kunstschuss in Rückstand gerieten, aber ihr kennt uns ja wir konnten noch eine Schippe drauflegen und kamen verdient zum Ausgleich. Wir dachten schon wir sind weiter als einer der 11 spielbestimmenden Männer einen vermeidbaren Fehler machte wodurch der Gegner an den Ball kam und diesen ins Tor schoss. Das Spiel ging mit 2 : 1 verloren. Durch diesen einen dusseligen Spieler verpassten wir das Viertelfinale. Der Frust war groß und man versuchte die Trauer mit Isotonischen Flüssigkeiten zu Ertränken, was auch sehr gut gelang. Als der Markt schon verlaufen war bekamen wir Besuch von dem Langzeitverletzten Uwe L. dieser bekam vor einigen Jahren einen Schlag in den Bauch der ist seit dieser Zeit geschwollen. Uwe L. hörte von unserem Ausscheiden und orderte umgehend mehrere Meter Isotonische Getränke was mit Freuden von den Mitspielern verfolgt und honoriert wurde. Die Zeit flog nur so dahin und die Feier war immer noch im vollen Gange als sich ein leichtes Hungergefühl breit machte, also beschloss man in dem 4 Sterne Imbiss auf demselben Gelände einzukehren. Die Köchin Erika ( Name von der Redaktion geändert ) hatte alle Hände voll zu tun um alle hungrigen Mäuler satt zu bekommen. Wir hatten Glück das zu dieser Zeit gerade Happy Hour war und wir die Frikadellen günstiger bekamen im Verhältnis 50 zu 10. Danach ging es mit den Feierlichkeiten bis spät in die Nacht weiter. Von den Mitspielern verabschiedete sich langsam einer nach dem anderen bis auf drei ganz hartnäckige Recken. Diese Feierten gezwungenermaßen mit den auch angereisten U.D.O.’s und können fast jedes Vorurteil bestätigen. Durch einige Unstimmigkeiten kamen einige U.D.O.’s auf die Idee sich mit unseren Mitspielern anzulegen. Man muss ergänzen die U.D.O.’s hatten in etwa ein Kampfgewicht von 50 bis 60 Kilo jeder, dieses Gewicht entspricht in etwa der am Donnerstag verspeisten Sparerips in der Escudo Bar das alleine sagt ja schon alles. Nicht umsonst wurden am Freitag VIP-Ausweise verteilt. Als auch diese Auseinandersetzung durch direkten Gewichtsvergleich geklärt werden konnte gingen alle restlichen Mitspieler doch noch ins Bett.

Tag 3 / 15.08.2004

Einige Mitspieler dachten wohl der frühe Vogel fängt den Wurm und standen kurz nach dem die letzten ins Bett sind auf um Richtung Heimat zu fahren. Diverse mussten Arbeiten andere hatten keinen Durst mehr und wiederum andere keine Ahnung. Das Aufstehen der restlichen Mitspieler funktionierte fast problemlos, nur unsere beiden jüngsten hatten einen kleinen Durchhänger. Gefrühstückt wurde im blauen Zimmer mit Kaffee und einem hervorragendem Büfett das die Turnierleitung bereitstellte. Die Köpfe waren noch etwas schwerer als am letzten Morgen aber durch das hervorragende Frühstück waren fast alle wieder fit und begannen umgehend mit dem tauschen der übrig gebliebenen Währung gegen Isotonische Getränke. Mit dieser Tauschaktion waren einige überfordert und verweigerten die Flüssigkeitsaufnahme!!! Das freute natürlich diejenigen die mit dieser Situation besser umgehen konnten. Nach Beendigung der Tauschaktion begann auch schon die Rückreise die etwas ruhiger verlief als die Hinreise. Nach zügiger Fahrt kamen wir ohne größere Probleme in Bonames an, wo unser Fanclub schon auf uns wartete. Wir verließen die Autobahn und sahen schon die Fans die links und rechts entlang der Hauptstrasse bis zum Haus Nidda standen um unseren Erfolg mit uns zu teilen. Das Überraschte uns sehr denn durch die Zeitverschiebung konnten die Fans erst kurz vor unserer Ankunft von dem Erfolg gehört haben. Am Haus Nidda angekommen standen auch schon unsere treuesten Fans im Fahnenmeer mit Gashupen und diversen Rasseln um uns zu Begrüßen. Es war mal wieder ein gelungener Ausflug. Man sollte das im Jahre 2005 wiederholen und endlich mal
Turniersieger werden. -))

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