Übungswochenende Wegscheide 2005 (30.9.-3.10.2005)

Wegscheide vom 30.9.-3.10.2005

Wer Erfolg haben will, muss üben! Irgendwann hat man sich entschieden, jährlich ein Übungswochenende einzuschieben, um regelmäßig neue Musikstücke präsentieren zu können; und wo und wie kann eine Gruppe das besser, als mit einer Menge Spaß und Fleiß ein gesamtes Wochenende gemeinsam zu studieren?!

So fahren wir jedes Jahr ein verlängertes Wochenende auf die Wegscheide nach Bad Orb, um richtig auf die Pauke zu hauen und auf die Tube zu drücken! Jawohl, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch dieses Jahr wieder war unser Freund und Gönner Wolfgang Fischer von der Main Brass Offenbach e.V. dabei, um uns best möglichst zu unterstützen. Das neue Lied „it’s raining men“ war anfangs absolut nicht zu erkennen und alle mussten sich mächtig anstrengen, um die Meldodie herauszuspielen. Hier die Anerkennung unserer Bass-Truppe unter der Leitung von René, die bei der Einstudierung wieder etwas schneller und gründlicher waren als die Bläser. Trotzdem, bald wurde gemeinsam geübt und tatsächlich, es kam ein Lied heraus.
Wenn Ronnie zufrieden ist, sind wir es auch! Erleichtert konnten wir dann auch den Geburtstag von Wolfgang feiern. Die Absprache war perfekt: 3 Torten zu viel!!! Macht gar nichts, sie wurden trotzdem aufgegessen und am Abend super gefeiert. Ein „Partykomitee“ bereitete geniale Spiele vor, die mit viel Gekreische und Lachen den Abend abrundeten. Am nächsten Tag wurde natürlich wieder früh Musik gemacht und abends Karaoke ausprobiert. Ein toller Erfolg, morgens um vier wurde noch immer ABBA gegrölt und die Mädels vom KTC (die zur gleichen Zeit ihre Tänze auf der Wegscheide einstudieren) waren begeistert von der musikalischen Männer-Gruppe, die irgendwann nur noch Arm in Arm ins Mikrofon brüllten. Das obligatorische Lagerfeuer und der Diskobesuch fehlten auch dieses Jahr nicht, so mussten auch die Einheimischen Bekanntschaft mit den Bonamesern machen – Oh Graus!
Hier sei auch einmal erwähnt, wie gut die Verpflegung auf der Wegscheide ist! Außerdem fehlte es natürlich auch nicht an vereinseigenen Getränken (ihr wisst schon) und Verwöhnartikeln (das wisst ihr auch)! Danke an alle, die mitgedacht hatten!
Außer dem praktischen Teil wurden auch sämtliche Noten auf die neuen B- bzw. F-Instrumente umgeschrieben. Eine neue Ära in der Musikgeschichte des FCB beginnt. Alle alten Lieder werden neu gegriffen und geübt. Das kommt natürlich den neueren Mitgliedern des Vereins auch zugute. Herzlich willkommen unseren Neuen: Nicole und Hanni (jiphie, wir haben einen gescheiten Beckenspieler!) Neue Bläser sind uns immer herzlich willkommen, gerade jetzt ist die beste Zeit, um einzusteigen. Nach so einem Übungswochenende ist man dann auch überzeugt: Der Verein macht Spaß!
So eine Zeit dient ja bekanntlich nicht nur der Musik, sondern auch den – wie sagt man so schön – „zwischenmenschlichen Beziehungen“. So wurde geplaudert, gelacht und diskutiert, auch eine Methode, sich vom Alltag zu erholen in einer netten Truppe.
Jetzt freuen wir uns schon auf das nächste Übungswochenende und erinnert schon jetzt unsere Sekt-Beauftragte Silke an ihre Arbeit für die Damen des Vereins.

Eure Dani

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Übungswochenende – Wegscheide 2004 (14. bis 17.10.)

Eine kleine Zusammenfassung!

Donnerstag 14.10.04 ca.15.30 Uhr Anruf beim Metzmacher. Es ist der 1. Vorsitzende, René Fischer , der mittlerweile schon das Haus auf der Wegscheide bezogen hat und sich für die Ankunft der Lerngierigen Bläser und Trommler rüstet. Nervös berichtete er, dass an den dort vorhandenen Grillstellen keine Grillroste vorhanden sind. Wie vor den Kopf getroffen überlegte der Metzmacher, wo man denn auf die schnelle einen geeigneten Grillrost herbekommen könnte. Zum Glück waren wir ja nicht das erste Mal auf der Wegscheide und so erinnerte er sich ganz schnell daran, das im letzten Jahr eine Gruppe aus einem anderen Haus sich aus der Küche einen Grill hat bringen lassen. Voller Begeisterung und Erleichterung vernahm der überaus besorgte 1.Vorsitzende die frohe Kunde und stellte sofort zwei Leute ab um diese heikle Lage in der Küche zu entschärfen. Der Grill war organisiert.
(18.31. Uhr 19 Sekunden) SMS beim Metzmacher. Es ist der 1.Vorsitzende René Fischer Zitat: „Hunger!!! Wo bleibt ihr?“ An dieser Stelle sollte man doch erwähnen, das der Metzmacher in seinem Auto die Grillkohle transportierte und dem 1. Vorsitzenden sowie der Immerhungrigen Lüdicke Brüder als auch unserem Stabführer und seiner Gattin nichts anderes übrig blieb, als zu warten. Da der Metzmacher (seines Zeichens Archivar) dem 1.Vorsitzenden nicht mitgeteilt hat, dass er den Björn noch nach Ober Eschbach begleiten musste, um dessen Motorrad in Reparatur zu geben, wäre es mehr als peinlich gewesen ihm zu sagen, dass die Beiden noch gar nicht weg sind sondern noch im Minimal in Erlenbach an der Kasse stehen und die Grillfleischware und diverse Zigaretten bezahlen wollen.
(18.32 Uhr 4 Sekunden) Also schickten die beiden eine SMS zurück mit dem exakten Inhalt: „Träumer“ Mit dieser SMS wollten die beiden wahrscheinlich auf den Verkehr hindeuten, der um diese Uhrzeit normalerweise herrscht.
(18.32 Uhr 55 Sekunden) Kurz darauf folgte eine weitere SMS vom 1. Vorsitzenden deren Inhalt so aussah: „Wie? Träumer?“
(18.33 Uhr 25 Sekunden) Kurzerhand entschlossen sich die beiden Musiker (Ihres Zeichens Trommler) diese SMS Geschichte abzukürzen und eine hoffentlich letzte Kurzmitteilung nach Bad Orb schicken zu müssen. Diesmaliger Inhalt der SMS, kurz bündig und mit Zeitangabe. Zitat: „Ich schätze noch ne Stunde“
(18.34 Uhr 49 Sekunden) Abermals erhielten die beiden von Gepäck umschlossenen Spielleute eine SMS. Deren Inhalt wurde kurzer Hand Zensiert und sollte an dieser stelle nicht niedergeschrieben werden.
(18.35 Uhr ca.14 Sekunden) Die beiden, von Trödlern, Schleichern und Leuten, die nicht Nachhause wollen, genervten Reisenden beschlossen auf diese SMS nicht weiter einzugehen und ordentlich aufs Gas zu treten um nicht in unnötige Ungunst zu fallen.
(Ca. 19.13 Uhr) Nachdem der Materialwagen die Schranke zur Wegscheide passiert hatte und am Haus des Bürgermeisters vorbei fuhr, erblickten die beiden sehnsüchtig erwarteten Spielleute das Haus in dem am Wochenende das große Lernen und Üben beginnen, bzw. fortgeführt werden sollte. Freudestrahlend wurden beide Empfangen und sofort mit dem Ausladen begonnen. Selbstverständlich luden die schon Angereisten nur die Grillkohle und die Anzünder aus, so dass die beiden von der Fahrt gestressten Spielleute alles andere allein ausladen mussten. Als das Auto mittlerweile ausgeräumt war zweifelte man daran, dass in der Grillanzünderflasche tatsächlich Grillanzünder war. Frei nach dem Motto: Ne dreiviertel Flasche und das Brennt nicht. Gibt´s doch gar nicht. Fest entschlossen das Feuer endlich zu entfachen, bediente man sich nun den festen Kohleanzündern. Nun endlich entfachte sich das Feuer und das Abendessen war so gut wie gerettet. Einige Gerstenkaltschorlen später trafen dann noch die letzten, für diesen Abend zu erwartenden, Spielleute ein, so dass endlich das Fleisch und diverse Würste auf den Grill gelegt werden konnten. Gemütlich Beisammensitzend verzehrten wir das Grillgut und machten uns einen schönen Abend, denn schon am nächsten Morgen sollte es richtig losgehen.
Pünktlich um 13.00 Uhr ging es, gut gestärkt vom Mittagessen und mit einem wehmütigen Blick an den Himmel, wieder an die Arbeit. Am Nachmittag stand bei gutem Wetter noch die Marschprobe aus. Es kam wie es kommen musste, das Wetter war erstklassig und so machten sich die Spielleute gegen 15.00 Uhr auf den Weg über die Wegscheide. Leider hielt die Freude des Stabführers nicht all zu lange an, da der Trommler Metzmacher schon wieder Probleme mit seinem Rücken hatte, so dass die Marschprobe nach ca. einer halben Stunde beendet werden musste. Doch was war denn das? Plötzlich liefen zwei Bläser mit dem dreier Fanfarenmarsch eine Ehrenrunde um unser Haus. Der Ehrgeiz mancher ist doch immer wieder erstaunlich. Nach einer kurzen Verschnaufpause sahen wir uns das Videomaterial an, dass unser Hönes aufgenommen hatte, um unsere Fehler zu analysieren und auszumerzen. Der Tag nahm seinen lauf und die Übungseinheit näherte sich langsam dem Ende. Es wurde gemeinsam zu Abend gegessen. So langsam bummelte dann auch unser Triospieler mit der zweiten 2. Stimme ein, die leider beide keinen Urlaub für den Freitag bekommen konnten. Etwas später wurden wir dann durch die zwei noch fehlenden ersten Stimmen „Brini“ und des Stabführers „Farblich Lieblichkeit“ für dieses Wochenende komplettiert. An dieser Stelle sollte man noch erwähnen, dass Yvonne und Achim leider nicht mit von der Partie sein konnten da die Beiden grade in Ihrem Jahresurlaub sind. (Es sei ihnen gegönnt) Leider konnte auch unser Findus am Wochenende nicht teilnehmen da sein Instrument zur Reparatur war. Markus musste leider auch Zuhause bleiben da nicht jeder mit einem Babysitter gesegnet ist.
Nachdem das letzte Bett bezogen war, rief der Stabführer zu einer letzten Übungsrunde in den Übungsraum. Mit einem Stimmgewaltigen Fanfarenmarsch 1 beginnend, trieb es so ziemlich jedem die Gänsehaut hoch und runter. Was war das denn gewesen? So Voluminös hatte sich das aber selten angehört, dachte sich wohl der ein oder andere. Berauscht von diesem Erlebnis spielten wir unser komplettes Programm, bis auf wenige Ausnahmen, und beendeten so den Arbeitstag mit einem Gefühl der Begeisterung. Nun begann der Gemütliche Teil des Abends. Es wurde Gesungen, Getanzt und Gelacht, Spiele wurden ausgepackt und unser Benji entzündete sein Lagerfeuer und zupfte die Gitarre zu der, aus mitgebrachten Liederheften, gesungen wurde. Nach und nach gesellten sich immer mehr Lagerfeuerromantiker dazu und alle hatten ihren Spaß. Die einen etwas länger als die anderen.
Samstag 16.10.04
Der große Tag. Für heute hatte sich Herr Wolfgang Fischer von der Main Brass angekündigt, der sich schon im letzten Jahr dazu bereit erklärt hatte, uns Tatkräftig zu unterstützen. Bis zum großen Üben war es an diesem Morgen jedoch ein langer Weg… Die Wecker taten ihr bestes, doch der ein oder andere hatte seinen erst gar nicht gestellt, da es am Abend zuvor doch sehr spät geworden war. Nichts desto Trotz wurde aufgestanden sich frisch gemacht und gefrühstückt. Wolfgang lies nicht lange auf sich warten und kam direkt nach dem Frühstück, so dass er noch eine Tasse „heißen“ Kaffee genießen konnte (und der Kaffee war wirklich heiß). Diese ausgetrunken, begann Wolfgang, zu unser aller erstaunen, mit Notenkunde auf der Tafel. Eifrig wurde mit gezeichnet, gemalt und geschrieben. So manches Blatt hatte Ähnlichkeit mit einem Schlachtplan. Die Notenkunde beendet, ging es noch schnell auf eine Zigarette nach draußen, da im Übungsraum nicht geraucht werden sollte, um danach das La Bamba fertig zu stellen. Die Bläser gaben alles! Und bei manchen lagen die Nerven nach einiger Zeit fast blank, da es doch immer etwas anderes ist nur mal zwei Stunden zu üben oder wirklich den ganzen Tag. Und dann auch noch nur ein Musikstück. Wie dem auch sei, gefruchtet hat es in jedem Fall. Das La Bamba ist fertig geworden und konnte mehrmals gespielt werden. Im Gemeinschaftsraum versuchten die Trommler mit Hilfe der Notenblätter das La Bamba fertig zu stellen. Das stellte sich dann doch als etwas schwerer heraus als es aus sah, da man die eine oder andere Passage von den Bläsern noch nie gehört hatte. Zuversichtlich stellten sich die Trommler den Bläsern und siehe da, es war gar nicht so schlecht. Zwar hatte der ein oder andere immer noch seine kleinen Probleme an manchen stellen, aber das wird sich im laufe der nächsten Übungsstunden sicherlich geben. Um endlich einmal etwas anderes zu hören, spielten wir das „I will follow him“, an dem wir auch noch ein kleinwenig was verfeinern konnten. So ging auch dieser „Arbeitstag“ zu ende und wir freuten uns schon wieder auf das gemütliche beisammensitzen, da die Marschprobe auf den nächsten Tag verlegt worden war, um die Zeit mit Wolfgang zu nutzen. Wieder einmal wurde gesungen, getanzt und gelacht, gespielt und gefachsimpelt. Benji´s Feuer wurde mangels Holz und plötzlich einbrechenden Regen an diesem Abend leider nicht ganz so ausgedehnt wie am Vorabend. So kam es, dass wir alle unseren Spaß im Haus hatten. Manch einer zeigte dann Schwäche und verschwand heimlich in seinem Bett um den viel zu kurzen Schlaf, der voran gegangenen Nacht, nachzuholen. Andere wiederum feierten noch tief bis in die Morgenstunden und trieben noch etwas Unfug.
Sonntag 17.10.04
Gezeichnet von den letzten Tagen rappelte sich jeder einzelne wieder mehr oder weniger schnell auf und begann den Tag mit einem schönen ausgiebigen Frühstück. Nach einem kurzen „La Bamba Test“ (mal gucken ob´s noch klappt), war dann die Marschprobe an der Reihe. Auch diesmal gab es eine Videoanalyse in der sich wieder mal zeigte, dass unser Fanfarenmarsch 3 an irgendeiner Stelle hängt, langsamer wird oder gar einbricht, wie man das ja schon erlebt hat. Es wurde beschlossen, im Übungsraum das Stück im Standlauf zu spielen, um zu schauen ob es am Marsch liegt. Natürlich lag es nicht daran. Wieder ging es über die Wegscheide in Marschformation den 3er hoch, den 3er runter… Dann kam Wolfgang auf die Idee die Englische Locke mal etwas langsamer zu spielen und siehe da, der Fehler war gefunden. Es wurde noch zu Mittag gegessen (Schweinebraten mit Knödelwürsten) und anschließend die Koffer gepackt, die Autos beladen und das Haus mit dem Besen gereinigt, man möchte ja nächstes Jahr vielleicht wieder kommen. Alles in allem könnte man sagen, dass es sich gelohnt hat, da immerhin das La Bamba fertig geworden ist und die Spielleute ihren Spaß miteinander hatten.

De Metzmacher

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